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Pop-up und Struktur
ein Film von Anne Huffschmid

Was ist oder bedeutet Umwelt in der Stadt und wie lässt sie sich gerechter gestalten? Neben den ungleich verteilten Belastungen – Luft- und Lichtverschmutzung, Lärm und Hitze – ist der öffentliche Raum eine zentrale Komponente städtischer Umwelt. Dieser gehört allen und daher niemandem. Was heißt es, Straßenland und Grünanlagen zu verwalten? Und (wie) lassen sich diese umverteilen – etwa, wie bei den berühmtgewordenen Pop-up-Radwegen, zwischen Auto- und Fahrradfahrer:innen? Am Beispiel eines Amtes der Berliner Innenstadt geht der Film der Frage nach, ob und wie städtische Verwaltung urbane (Infra-)Strukturen tatsächlich verändern kann. Wer oder was ist die Behörde, jenseits aller Klischees, überhaupt? Kann und darf sie, als Maschinenraum städtischer Politik, Dinge ausprobieren und sich von Beschränkungen befreien? Welche urbanen Formen entstehen dabei – und wo stößt Pop-up an seine Grenzen?

Regie und Kamera: Anne Huffschmid
Zusätzliche Kamera, Schnitt und Postproduktion: Jan-Holger Hennies
Mitwirkende: Felix Weisbrich, Birgit Beyer, Roland Schmidt (Straßen- und Grünflächenamt Friedrichshain-Kreuzberg)

Eine Produktion im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Gemeine Stadt – Berlin gemeinsam gestalten”: gemeinestadt.net
Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Bundeszentrale für politische Bildung, metroZones – Zentrum für städtische Angelegenheiten

Deutschland 2022, Full HD, 15 Minuten